Kirchenmusik in Strausberg, Stand und Ausblick

Veranstaltungen 2015 (Stand 21.9.2015)

Orgelsommer: 8 Konzerte, c.a. 1400 Besucher

Gastkonzerte: 5 Konzerte, c.a. 1000 Besucher

Chorfest (alle 8 Strausberger Chöre) : 350 Besucher

Jugendnacht (Taize Andacht, Jugendprogramm, Übernachtung in gem. Haus und Dachboden der Kirche) : 150 Besucher, 16 jugendliche zur Übernachtung

Noch vor Ende der Konzertsaison in der Marienkirche lässt sich feststellen, dass bis zum heutigen Tage das Konzept eines breitgefächerten, musikalischen Konzertangebotes in der Marienkirche sehr gut angenommen worden ist. Lange Zeit waren die Möglichkeiten eines breiten kulturellen Angebotes durch die Baufälligkeit der Orgel, sowie den mangelnden logistischen Gegebenheiten des Gemeindehauses stark eingeschränkt. Nun ist die Orgel fertiggestellt und das Gemeindehaus verfügt über einen großen Sanitärbereich für Besucher und Mitwirkende, einen großen Saal für Veranstaltungen sowie einen barrierefreien Zugang.

Insbesondere der Sommer 2015 hat in vielen Bereichen gezeigt, wie viel Potential in der kirchenmusikalischen Arbeit in Strausberg liegt.

Zunächst ist die Etablierung der Kirche als einer der kulturellen Hauptpunkte der Stadt Strausberg festzustellen. Aufgrund der komplexen Vergangenheit der Stadt war die Marienkirche nur sehr eingeschränkt Teil des kulturellen Lebens der Stadt. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 775jährigen Stadtjubiläum konnte die Marienkirche und mit ihr die ev. Gemeinde seit langer Zeit in der gesamten Bürgerschaft neu wahrgenommen werden.

Viele kirchenferne Strausberger konnten als regelmäßige Konzertbesucher gewonnen werden. Weiterhin hat sich auch der Platz vor der Kirche als ein Ort des gemeinschaftlichen Lebens etabliert. Inzwischen ist vielen Besuchern das gesellige Beisammensein nach den Konzerten ebenso wichtig, wie die Musik selber.

Weiterhin wurde die Jugendnacht von allen beteiligten sehr positiv aufgenommen,

Folgeveranstaltungen sind bereits in der Vorbereitung und eine Aufbauarbeit in Verbindung von Jugend und Musik erscheint sehr vielversprechend um Strausberg als regionalen „Zentralort“ für Jugendprojekte auszubauen.